Mittwoch, 28. Juli 2010
iPad Personality Clash: Elites vs. Geeks
iPad-Nutzer sind egoistisch, machthungrig, unfreundlich, reich, gebildet und an Finanzfragen besonders interessiert. So siehts jedenfalls My Type. Interessante Betrachtung:
"What do selfish elites see in the iPad that others don’t? Perhaps nothing. Five hundred dollars is a lot to spend on an untested product, maybe it’s just a matter of affordability. The data, however, show that people who have all the traits of the selfish elite except wealth are much more likely than the average non-wealthy person to wish they can afford an iPad."
Der ganze Blog-Eintrag hier.
"What do selfish elites see in the iPad that others don’t? Perhaps nothing. Five hundred dollars is a lot to spend on an untested product, maybe it’s just a matter of affordability. The data, however, show that people who have all the traits of the selfish elite except wealth are much more likely than the average non-wealthy person to wish they can afford an iPad."
Der ganze Blog-Eintrag hier.
Montag, 14. Juni 2010
iPad: Ist der Kaiser nackt ... ?
Das iPad ist zu Hause, die ersten Apps runtergeladen und natürlich sind auch die ersten Zeitungs- und Zeitschriften-Apps dabei. Man probiert aus und ist über das iPad und seine Möglichkeiten immer noch geblendet, aber irgendwo im Hinterkopf meldet sich diese Stimme, die mit den Medienangeboten der Verlage völlig unzufrieden ist. Und die Stimme hat recht.
The Good.
iBooks hat Potenzial, definitiv. Die Möglichkeit Apps von großen Verlagen runterzuladen und offline DEN SPIEGEL oder WIRED zu lesen ist schön. Auch die Möglichkeit des "In-App-Purchase" ist toll - jedenfalls für den Konsumenten, kaum für den klassischen Vetrieb, wie Kioske oder Buchhandlungen. Man kann seine Publikation in verschiedenen Arten anbieten, die taz bietet sich gar im iBook-Store an, für lächerliche 99 ct. Damit ist sie natürlich in den Charts auf Platz 1, weil völlig allein auf weiter Flur … clever.
The Bad.
iBooks bleibt - jedenfalls in Deutschland - unter seinen Möglichkeiten. Abgesehen davon, dass viele Verlage noch zögern, ist das Angebot schlicht zu dünn. Schade. Denn als "Reader" hat das iPad definitiv gezeigt, dass es in der Oberliga mitspielt. Es sei denn, man möchte am Strand lesen.
Warum ist iBooks suboptimal? Stöbern ist nicht. Es gibt (derzeit) keine Möglichkeit nach Genre zu suchen (jedenfalls hab ich das noch nicht entdeckt). Zwar sind immer wieder HiLites wie beispielsweise "Krimis" zu sehen, aber es gibt (derzeit) keine Möglichkeit in die Kategorie "Science Fiction" zu wechseln, weil es keine Suche nach Kategorien gibt.
Das ist öde, denn man muss so viele Seiten durchblättern, um mal etwas passendes zu finden.
Inhaltsangaben gibt es zwar, aber manche Verlage scheinen sich auch das zu sparen. Sprich: man macht es sich all zu einfach und scheint auch hier mal wieder eine historische Chance zu vergeigen. Auch sind die Books zum Teil sehr schlecht editiert. Da es kein automatisches Trennprogramm im Reader gibt, kommen immer wieder seltsame Dinge zustande wie auseinandergerissene oder zusammenklebende Wörter. Von den Druckfehlern mal ganz zu schweigen, hier ist einfach mehr Sorgfalt angesagt. (Man stelle sich einen Stones-Track vor, der mitten drin stottert oder klickt. Undenkbar.)
Magazine sind langweilig. DER SPIEGEL ist ein Rückschritt. Es sind bessere pdfs, die mit multimedialen Möglichkeiten ausgestattet sind. Leider ist die erste Ausgabe sehr shakey - vor allem wenn man sich im 3G-Netz befindet. Filme? Werden offensichtlich über das Netz (nach-)geladen. Das führte hier zu Abstürzen. Macht nichts? Doch. Denn im Browser läuft alles rund und der Informationsgehalt ist auch gegeben. Von den Möglichkeiten mal abgesehen. Die einzige derzeitige Daseinsberechtigung für die SPIEGEL-App ist die Möglichkeit für den Verlag, Geld zu verlangen. Das ist leider zu wenig.
The Ugly.
Ist das Lesen von e-Papers dem iPad angemessen? Einige würden das im Hinblick auf die WIRED-App bejahen, aber gerade an dieser App scheiden sich die Geister. Zwar sind die über 500 MByte-Daten ein wahres Schatzkästchen an Effekten, Filmen und "Eyecandy", aber das wars auch schon. Man machte sich zwar die Mühe, eine Quer- und Hochformat-Version herzustellen, aber verzichtete auf copy/paste, Schriften vergrössern etc. weil die gesamte Ausgabe aus Bildern besteht. Epic Fail in meinen Augen. Auch die typografische Auffassung ist 1:1 vom Printmagazin übernommen. Epic Fail auch hier, denn was auf den ersten Blick wie rattenscharfes Layout daherkommt ist tatsächlich nach ein paar Minuten furchtbar nervig.
Nicht viel besser DER SPIEGEL. Da hat man nun gar nix weiter gemacht und pdf-artige Layouts - immerhin mit zwei Spalten (warum in Gottes Namen?) - als App verpackt. Preismäßig ist DER SPIEGEL auch keine Offenbarung. Meilenweit unter den Möglichkeiten des iPad.
Schliesslich DIE TAZ. Als e-Pub. Nicht wirklich clever, und schon gar keine grafische Offenbarung. Typisch linker Konservatismus halt, aber dafür preiswert. Lesen muss man DIE TAZ dann wie ein Buch. das ist zwar lesefreundlich, aber hat auch gar nichts mehr mit einer Tageszeitung zu tun, bis auf die "Screenshots" am Anfang jeder "Seite" und dem chicen "Umblättern-Trick".
Und im Internet? Da ist SAFARI die tollste App, die es auf dem iPad derzeit gibt. Auch wenn die Medienhäuser das noch gar nicht kapiert haben und nicht wirklich reagieren. Logisch. Da kann man auch nichts "erlösen", ausser durch die langweilige Bannerwerbung.
Ist das iPad also ein EPIC FAIL? Fréderic Filloux sieht das in seiner mondaynote anders. Er titelt ganz optimistisch: "iPad Media Apps: can do better".
Zitat: »Many of them mentioned Safari as one of their favorites. Jacob Weisberg, chairman and editor-in-chief of the Slate Group e-mailed back : “You don’t need the apps! The Safari browser is a great way to navigate magazines and newspapers. As I wrote in that column, the PDF-type magazine apps feel like a huge step backwards – remember Zinio? I don’t like being locked in a walled garden within a walled garden. But I hold out hope for the next generation of apps [Slate is about to release its own, inspired by BBC and NPR]“.«
Warum überhaupt Apps, fragt man sich, wo doch durch die hervorragende HTML5-Kompatibilität von SAFARI auf dem iPad eigentlich Internet-Auftritte möglich wären, die jede, und wirklich jede Medien-App derzeit wegblasen könnten (vor allem auch kostenmäßig)? It’s all about the money, wie oben erwähnt. Andererseits könnte man auch auf den Optimismus von Filloux hoffen …
The Good.
iBooks hat Potenzial, definitiv. Die Möglichkeit Apps von großen Verlagen runterzuladen und offline DEN SPIEGEL oder WIRED zu lesen ist schön. Auch die Möglichkeit des "In-App-Purchase" ist toll - jedenfalls für den Konsumenten, kaum für den klassischen Vetrieb, wie Kioske oder Buchhandlungen. Man kann seine Publikation in verschiedenen Arten anbieten, die taz bietet sich gar im iBook-Store an, für lächerliche 99 ct. Damit ist sie natürlich in den Charts auf Platz 1, weil völlig allein auf weiter Flur … clever.
The Bad.
iBooks bleibt - jedenfalls in Deutschland - unter seinen Möglichkeiten. Abgesehen davon, dass viele Verlage noch zögern, ist das Angebot schlicht zu dünn. Schade. Denn als "Reader" hat das iPad definitiv gezeigt, dass es in der Oberliga mitspielt. Es sei denn, man möchte am Strand lesen.
Warum ist iBooks suboptimal? Stöbern ist nicht. Es gibt (derzeit) keine Möglichkeit nach Genre zu suchen (jedenfalls hab ich das noch nicht entdeckt). Zwar sind immer wieder HiLites wie beispielsweise "Krimis" zu sehen, aber es gibt (derzeit) keine Möglichkeit in die Kategorie "Science Fiction" zu wechseln, weil es keine Suche nach Kategorien gibt.
Das ist öde, denn man muss so viele Seiten durchblättern, um mal etwas passendes zu finden.
Inhaltsangaben gibt es zwar, aber manche Verlage scheinen sich auch das zu sparen. Sprich: man macht es sich all zu einfach und scheint auch hier mal wieder eine historische Chance zu vergeigen. Auch sind die Books zum Teil sehr schlecht editiert. Da es kein automatisches Trennprogramm im Reader gibt, kommen immer wieder seltsame Dinge zustande wie auseinandergerissene oder zusammenklebende Wörter. Von den Druckfehlern mal ganz zu schweigen, hier ist einfach mehr Sorgfalt angesagt. (Man stelle sich einen Stones-Track vor, der mitten drin stottert oder klickt. Undenkbar.)
WIRED auf dem iPad: Eyecandy hoch 10, aber leider keine kongeniale Ausführung. EPIC FAIL für WIRED und ADOBE.
The Ugly.
Ist das Lesen von e-Papers dem iPad angemessen? Einige würden das im Hinblick auf die WIRED-App bejahen, aber gerade an dieser App scheiden sich die Geister. Zwar sind die über 500 MByte-Daten ein wahres Schatzkästchen an Effekten, Filmen und "Eyecandy", aber das wars auch schon. Man machte sich zwar die Mühe, eine Quer- und Hochformat-Version herzustellen, aber verzichtete auf copy/paste, Schriften vergrössern etc. weil die gesamte Ausgabe aus Bildern besteht. Epic Fail in meinen Augen. Auch die typografische Auffassung ist 1:1 vom Printmagazin übernommen. Epic Fail auch hier, denn was auf den ersten Blick wie rattenscharfes Layout daherkommt ist tatsächlich nach ein paar Minuten furchtbar nervig.
Nicht viel besser DER SPIEGEL. Da hat man nun gar nix weiter gemacht und pdf-artige Layouts - immerhin mit zwei Spalten (warum in Gottes Namen?) - als App verpackt. Preismäßig ist DER SPIEGEL auch keine Offenbarung. Meilenweit unter den Möglichkeiten des iPad.
Schliesslich DIE TAZ. Als e-Pub. Nicht wirklich clever, und schon gar keine grafische Offenbarung. Typisch linker Konservatismus halt, aber dafür preiswert. Lesen muss man DIE TAZ dann wie ein Buch. das ist zwar lesefreundlich, aber hat auch gar nichts mehr mit einer Tageszeitung zu tun, bis auf die "Screenshots" am Anfang jeder "Seite" und dem chicen "Umblättern-Trick".
Und im Internet? Da ist SAFARI die tollste App, die es auf dem iPad derzeit gibt. Auch wenn die Medienhäuser das noch gar nicht kapiert haben und nicht wirklich reagieren. Logisch. Da kann man auch nichts "erlösen", ausser durch die langweilige Bannerwerbung.
Ist das iPad also ein EPIC FAIL? Fréderic Filloux sieht das in seiner mondaynote anders. Er titelt ganz optimistisch: "iPad Media Apps: can do better".
Zitat: »Many of them mentioned Safari as one of their favorites. Jacob Weisberg, chairman and editor-in-chief of the Slate Group e-mailed back : “You don’t need the apps! The Safari browser is a great way to navigate magazines and newspapers. As I wrote in that column, the PDF-type magazine apps feel like a huge step backwards – remember Zinio? I don’t like being locked in a walled garden within a walled garden. But I hold out hope for the next generation of apps [Slate is about to release its own, inspired by BBC and NPR]“.«
Warum überhaupt Apps, fragt man sich, wo doch durch die hervorragende HTML5-Kompatibilität von SAFARI auf dem iPad eigentlich Internet-Auftritte möglich wären, die jede, und wirklich jede Medien-App derzeit wegblasen könnten (vor allem auch kostenmäßig)? It’s all about the money, wie oben erwähnt. Andererseits könnte man auch auf den Optimismus von Filloux hoffen …
Freitag, 21. Mai 2010
Google arbeitet die Vergangenheit neu auf …
Zuletzt hatten wir sowas bei den Kommies nach der Oktoberrevolution.
Der ganze Text unter Apple Outsider: "Google Rewrites History" – interessant.
Der ganze Text unter Apple Outsider: "Google Rewrites History" – interessant.
Geschrieben von N-Spire Admin
in Apple, Internet, iPad, iPhone, Populismus & Co. Kommentare: (0)
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Dienstag, 18. Mai 2010
The iPad, the kindle, and the future of books
Blitzgescheite Abhandlung im New Yorker.
»Roxanne Coady, who owns R. J. Julia Booksellers, an independent bookstore in Madison, Connecticut, said, “Bookselling is an eight-inch pie that keeps getting more forks coming into it. For us, the first fork was the chains. The second fork was people reading less. The third fork was Amazon. Now it’s digital downloads."«
»Roxanne Coady, who owns R. J. Julia Booksellers, an independent bookstore in Madison, Connecticut, said, “Bookselling is an eight-inch pie that keeps getting more forks coming into it. For us, the first fork was the chains. The second fork was people reading less. The third fork was Amazon. Now it’s digital downloads."«
Freitag, 7. Mai 2010
Chuck Hollis: What iPads Did To My Family
"Last Sunday, I broke down and bought a non-3G iPad. I just was too damn curious. Walked into the Apple Store, played with it for 5 minutes, gave them my credit card, and walked out 15 minutes later.
Brought it home, set it up, downloaded some interesting stuff, and had a blast. Big geek fun.
I then went off to work for the week, and left it home. And that's when things got interesting ..."
Tap, tap, tap …
Brought it home, set it up, downloaded some interesting stuff, and had a blast. Big geek fun.
I then went off to work for the week, and left it home. And that's when things got interesting ..."
Tap, tap, tap …
Donnerstag, 29. April 2010
Jobs über das Verhältnis zu ADOBE und Flash …
"In addition, Flash has not performed well on mobile devices. We have routinely asked Adobe to show us Flash performing well on a mobile device, any mobile device, for a few years now. We have never seen it. Adobe publicly said that Flash would ship on a smartphone in early 2009, then the second half of 2009, then the first half of 2010, and now they say the second half of 2010. We think it will eventually ship, but we’re glad we didn’t hold our breath. Who knows how it will perform?"
Interessant.
Interessant.
Geschrieben von N-Spire Admin
in Apple, Internet, iPad, iPhone, Multimedia, Rechenknechte Kommentare: (0)
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Montag, 26. April 2010
WePad Pressekonferenz - oder wie "Qualitätsjournalismus" tickt.
Sonntag, 25. April 2010
Ulrike Langer beim Web Content Forum
"Dass das iPad oder gar das WePad sich als Heilsbringer der Verlagsbranche erweisen könnten, erwartet Langer nicht. Die bisher vorgestellten iPad-Apps der Print-Medien seien weitgehend einfallslos, nur einzelne Anbieter wie Marvel Comics hätten es geschafft, das neue Medium zu nutzen. Langer bezweifelt, dass genug Leser bereit sind, für die eingeschränkte Funktion von Apps die Abopreise zu zahlen, die den Verlagen derzeit vorschweben."
Gut möglich. Der ganze Artikel auf heise.
Gut möglich. Der ganze Artikel auf heise.
Mittwoch, 14. April 2010
The History of Adobe vs. Apple
"If you didn’t know any better, you might think this whole Apple vs Adobe thing blew up out of nowhere because Steve Jobs woke up one morning with a stiff neck and decided to take it out on Adobe. Those of you who imagine there might be more to it than that that might like to reminisce with a little walk down tech history lane."
Brilliant. Voller Esprit. Roughly Drafted at its best.
Brilliant. Voller Esprit. Roughly Drafted at its best.
Dienstag, 13. April 2010
The Adobe - Apple Flame War
"Let’s perform a thought experiment. By the end of 2010, there will be more than 100 million iPhone OS devices (iPod Touch, iPhone, iPad). You’re the webmeister at an important content site. The boss comes in and asks you why you’re not supporting the iPhone OS devices. ‘Our stuff is all Flash-based, chief, those guys don’t run Flash’. You’re about to become the ex-webmeister."
Interessanter Beitrag von Jean-Louis Gassée. Lesenswert.
Interessanter Beitrag von Jean-Louis Gassée. Lesenswert.
Dienstag, 6. April 2010
iPad: die Süddeutsche wittert nur eines – Klassenkampf
"Insofern ist das iPad eher eine Antenne für privilegierte Inhalte als ein Schweizer Messer für den Alltag im Webdschungel. Darum muss man von nun an wohl von einer weiteren digitalen Spaltung sprechen, die das iPad versinnbildlicht. Nach der Trennung zwischen Vernetzten und Nicht-Vernetzten erkennt man nun die zwischen Konsumenten und Produzenten von Netz-Inhalten. Das iPad scheidet schon jetzt die Geister."
Gott ist das eine verschwurbelte Zeitung mit angeflanschtem Online-Auftritt geworden. Das ganze Elaborat.
Aber der Artikel erklärt eines ganz gut: Das iPad hätte kaum in Doitschland entwickelt werden können (genausowenig wie der PC).
Gott ist das eine verschwurbelte Zeitung mit angeflanschtem Online-Auftritt geworden. Das ganze Elaborat.
Aber der Artikel erklärt eines ganz gut: Das iPad hätte kaum in Doitschland entwickelt werden können (genausowenig wie der PC).
Sonntag, 4. April 2010
Manche kapierens, manche nicht (der Doitsche Neidfaktor) …
Seit der iPad-Hype (der wird im Übrigen zu 90% von der Doitschen Journaille geschürt - warum, das wissen die wohl nur selber) auf Hochtouren läuft, fühlen sich tausende von "Spezialisten" bemüßigt mal wieder über Apple, doofe Apple-Käufer und die Marketingmacht von Apple zu schimpfen (das ist gewollt von der Journaille, denn das bringt inzwischen richtig viele Klicks). Interessant. Zum x-tausendsten Mal wird aufgewärmt, "dass es schon lange Tablett-PCs gibt, die viiiieeel besser sind" und auch das iPhone als Statussymbol wird bei dieser Gelegenheit gerne mit Mobiltelefonen vom Jahr 2000 verglichen "die sowieso schon mehr konnten, als das Blenderphone von Apple".
Interessant, wie diese Firma inzwischen polarisiert, weil sie offensichtlich in der Rezession alles so ziemlich richtig macht (und das bei Menschen, die vor ein paar Jahren Apple noch für einen Obsthersteller gehalten haben…). Auch ist kaum jemand enttäuscht von den Produkten, wenn er sich mal drauf eingelassen hat. Aber das ist nur ein Beweis für die Kritiker, dass der Apple-User einfach zu dämlich ist, zuzugeben, was er für einen Mist gekauft hat.
Das, was man Steve Jobs vorwirft - nämlich sein berühmtes RDS (Reality Distortion Field) - scheint die Kritiker nun komplett im Bann zu haben, nur andersrum: Als das iPhone rauskam, haben sie dem Teil einen frühen Tod prophezeit. Als dann der Verkauf einzigartige Ergebnisse lieferte, wurden fluggs alle Käufer für nicht Zurechnungfähig erklärt.
Natürlich hat der Siegeszug des iPhone vor allem in Doitschland länger gedauert, weil der Doitsche einfach anders tickt: ein Mobilphone darf keinen Spass machen, und nur wer sein Mobilphone "berherrscht", der ist ein richtiger Mann. Inzwischen habens offensichtlich ein paar mehr kapiert, die werden natürlich im Anti-RDS als Apple-hörige Blender abgestempelt. Auftritt iPad: gleiches Spiel. Es wird nicht zur Kenntnis genommen, was das Teil kann, sondern erst mal das, was es nicht kann. Wer sich allerdings die Mühe gemacht hat, auf der Apple-Webseite die Demos anzusehen, der muss schon komplett spaß- und merkbefreit sein, das Teil nicht zumindest als "interessant" zu empfinden.
So wird auch dem iPad ein kompletter Misserfolg prophezeit. Genauso wie dem iPhone. In Amiland scheints aber irgendwie ganz gut zu gehen, am ersten Verkaufstag. Und einige Mainstreamtitel wie die Süddeutsche, Spiegel Online und andere entblöden sich doch tatsächlich, Journalisten über den Teich zu schicken um das Teil zu kaufen und anschiessend zu testen.
Irre. Es scheint, als wäre der kollektive Irrsinn in Doitschland ausgebrochen, sowohl auf der einen, als auch anderen Seite.
Und während der Doitsche 0-8-15 PC-User sich immer noch über das fehlende Flash oder eine fehlende Webcam so echauffiert, dass man Angst haben könnte, er fängt zu speicheln an (was er in den Kommentaren obiger Seiten auch tut), sind ein paar findige Leute dabei ihre ersten Apps für das iPad fertigzustellen und Geld damit zu verdienen.
Und das ist das wirklich Interessante, denn der Doitsche lamentiert eigentlich schon seit einiger Zeit lieber, als dass er seien Arsch hochkriegt und was "schafft". Und wenn dann ein "Mitbewerber" was schafft und ordentlich Kohle verdient, ist er natürlich um so übler gelaunt.
Und da ist er wieder, der "Doitsche" Neidfaktor.
Interessant, wie diese Firma inzwischen polarisiert, weil sie offensichtlich in der Rezession alles so ziemlich richtig macht (und das bei Menschen, die vor ein paar Jahren Apple noch für einen Obsthersteller gehalten haben…). Auch ist kaum jemand enttäuscht von den Produkten, wenn er sich mal drauf eingelassen hat. Aber das ist nur ein Beweis für die Kritiker, dass der Apple-User einfach zu dämlich ist, zuzugeben, was er für einen Mist gekauft hat.
Das, was man Steve Jobs vorwirft - nämlich sein berühmtes RDS (Reality Distortion Field) - scheint die Kritiker nun komplett im Bann zu haben, nur andersrum: Als das iPhone rauskam, haben sie dem Teil einen frühen Tod prophezeit. Als dann der Verkauf einzigartige Ergebnisse lieferte, wurden fluggs alle Käufer für nicht Zurechnungfähig erklärt.
Natürlich hat der Siegeszug des iPhone vor allem in Doitschland länger gedauert, weil der Doitsche einfach anders tickt: ein Mobilphone darf keinen Spass machen, und nur wer sein Mobilphone "berherrscht", der ist ein richtiger Mann. Inzwischen habens offensichtlich ein paar mehr kapiert, die werden natürlich im Anti-RDS als Apple-hörige Blender abgestempelt. Auftritt iPad: gleiches Spiel. Es wird nicht zur Kenntnis genommen, was das Teil kann, sondern erst mal das, was es nicht kann. Wer sich allerdings die Mühe gemacht hat, auf der Apple-Webseite die Demos anzusehen, der muss schon komplett spaß- und merkbefreit sein, das Teil nicht zumindest als "interessant" zu empfinden.
So wird auch dem iPad ein kompletter Misserfolg prophezeit. Genauso wie dem iPhone. In Amiland scheints aber irgendwie ganz gut zu gehen, am ersten Verkaufstag. Und einige Mainstreamtitel wie die Süddeutsche, Spiegel Online und andere entblöden sich doch tatsächlich, Journalisten über den Teich zu schicken um das Teil zu kaufen und anschiessend zu testen.
Irre. Es scheint, als wäre der kollektive Irrsinn in Doitschland ausgebrochen, sowohl auf der einen, als auch anderen Seite.
Und während der Doitsche 0-8-15 PC-User sich immer noch über das fehlende Flash oder eine fehlende Webcam so echauffiert, dass man Angst haben könnte, er fängt zu speicheln an (was er in den Kommentaren obiger Seiten auch tut), sind ein paar findige Leute dabei ihre ersten Apps für das iPad fertigzustellen und Geld damit zu verdienen.
Und das ist das wirklich Interessante, denn der Doitsche lamentiert eigentlich schon seit einiger Zeit lieber, als dass er seien Arsch hochkriegt und was "schafft". Und wenn dann ein "Mitbewerber" was schafft und ordentlich Kohle verdient, ist er natürlich um so übler gelaunt.
Und da ist er wieder, der "Doitsche" Neidfaktor.
Donnerstag, 1. April 2010
Apple Deutschland hat nur 75.000 iPads vorbestellt … ?
… und hat nach Aussagen von GIZMODO bereits 250.000 Vorbestellungen? Kann man irgendwie nicht glauben, denn sowohl der iPod als auch das iPhone haben in Deutschland ihren Höhepunkt erst lange nach allen anderen Staaten erreicht. Warum? Weil der Doitsche ein Techniker und Inschinör ist und eigentlich mit "Spielzeug" immer seine Probleme hat. Oder wartet er gar auf das WePad? Ah, just joking …
Freitag, 5. März 2010
Books in the Age of the iPad
Craig Mod befasst sich als Buchdesigner und - logisch - Typograph mit den zu erwartenden Änderungen des Buchmarkts durch den (das?) iPad.
"And I loved it. I loved the process […making books…]. The finality of the end product. I loved the sexy-as-hell tactility of those little ink and paper bricks. But I can tell you this: the excitement I feel about the iPad as a content creator, designer and publisher — and the potential it brings — must be acknowledged. Acknowledged bluntly and with perspective."
"And I loved it. I loved the process […making books…]. The finality of the end product. I loved the sexy-as-hell tactility of those little ink and paper bricks. But I can tell you this: the excitement I feel about the iPad as a content creator, designer and publisher — and the potential it brings — must be acknowledged. Acknowledged bluntly and with perspective."
Donnerstag, 4. März 2010
Der deutsche John Gruber?
Ein sehr lesenswertes Stück zu Apple und dem Apple-Way von Marcel Moré:
Das Geheimnis von Apples Erfolg, und warum wir erst am Anfang einer universellen Medienkonvergenz stehen
Das Geheimnis von Apples Erfolg, und warum wir erst am Anfang einer universellen Medienkonvergenz stehen
Geschrieben von N-Spire Admin
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